MEIN WEG zu Mir - Jennifer Strohbusch


Heilpraktikerin, Schamanisch Wirkende, Innenarchitektin und Künstlerin

Meistens erschließt sich uns der Sinn unseres Lebensweges erst im Nachhinein. Was uns als unnütz, vertane Zeit oder Hindernis erscheint, kann sich rückblickend als sinnvoller Umweg oder gar als Geschenk des Lebens an uns erweisen. So erging es mir in meinem Leben schon unzählige Male.

 

Mein Name ist Jennifer Strohbusch. Ich wurde 1974 in Lich als Jennifer Strauch (ja, ich weiß, witzig;-)) geboren und wuchs in der Region Wetterau, in Nidda und Hungen auf, wo ich 1994 Abitur machte. Danach entschied ich mich gegen meinen Jugendtraum, Meeresbiologie in Kiel zu studieren, und wählte den vermeintlich sichereren Weg des Studiums der Innenarchitektur in Darmstadt, was ich 2001 mit Diplom abschloss.

 

Schon während der Schulzeit, aber noch stärker während des Studiums, fühlte ich mich fehl am Platz, im falschen Film, so als fühlte sich mein Leben fremd und unecht an. Aber ich beendete mein Studium, quälte mich durch eine Diplom-Arbeit und suchte mir einen Job, um währenddessen mein Leben zu finanzieren.

Den Weg des Herzens gehen

Doch scheinbar wollte das Leben etwas Anderes von mir. Als ich endlich mein Diplom in der Tasche hatte, war die Baubranche mitten in der Krise, und ich bekam keine Stelle als Innenarchitektin. Also jobbte ich weiter bei einem Konzern als Sachbearbeiterin. Und zählte täglich neben Getränkekisten auf Lieferscheinen und Rechnungen auch die Stunden und Minuten bis zum Feierabend... Mein schlimmster Alptraum hatte sich erfüllt. Computer, Zahlen, Großraumbüro. Das konnte es doch nicht sein!

 

In dieser für mich beruflichen Sackgasse, meinen persönlichen Alptraum täglich aufs Neue wiederholend, bekam ich Beschwerden am Bewegungsapparat und nette Arbeitskollegen geschickt, durch die ich zunächst die Gestalttherapie kennenlernte, die mich schon bald auf meinen Weg zu Bowtech, dann zum Beruf der Heilpraktikerin und anschließend zu weiteren alternativen Heilmethoden und Therapieverfahren brachte.  Das war für mich der Brückenschlag zurück zur Biologie, die ich schon in der Schule als Hauptfach gewählt und geliebt hatte. 

 

In dieser Zeit begann ich auch, an meiner Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten. Es folgten Psychotherapie, Hypnose- und Rückführungstherapie und Systemische Aufstellungen, um dieses fremdartige Gefühl, was man schulmedizinisch als depressive Verstimmung definiert, zu ergründen und meinen wirklichen, authentischen, sich echt anfühlenden Weg zu beschreiten. Immer wieder gab und gibt es kleinere und größere Krisen, die mich dazu bewegen, etwas anzuschauen, zu ändern, zu lernen, zu verstehen, anzunehmen oder loszulassen.

 

2006 legte ich schließlich meine Prüfung als Heilpraktikerin vor dem Gesundheitsamt in Giessen ab. 2007 eröffnete ich meine erste Praxis zusammen mit Kollegen in Gedern/Steinberg. Ein Jahr später nahm ich die Praxistätigkeit im Haupterwerb auf. Im Jahr 2009 wurde ich Mutter einer Tochter. Von 2012 bis 2019 befand sich meine Praxis in Gemeinschaft mit einer Lerntherapeutin und einer Logopädin, zentral in Nidda gelegen. Ab November 2019 folgte ich weiter dem Fluss des Lebens mit einem Umzug der Praxis ins kleine Dörfchen Michelnau bei Nidda.

 

Kreativ, naturverbunden, authentisch

Mit einem privaten Umzug in ein landschaftlich wunderschön gelegenes Bergdorf hatte sich bereits 2018 mein kreativer Drang und der Wunsch nach Naturverbundenheit, die schon immer in mir waren, sehr präsent zurückgemeldet. So konnte ich gar nicht anders, wenn ich mir selbst treu bleiben wollte, als diesem Ruf seitdem mit der Malerei von Seelenbildern und der Ausbildung in schamanischen Heilweisen nachzugehen.

 

Ich habe mich durch meine verschiedenenen Therapien und Ausbildungen auf meinen Herzensweg gemacht, alle Anteile meiner kreativen Seele zurückzuholen und zu integrieren. Ich glaube daran, dass wir hier sind, um unser ganzes Potenzial auszuleben, dadurch in unsere Größe zu kommen, diese Welt damit zu bereichern und letzten Endes selbst ein glückliches, erfülltes Leben zu führen.

 

Mein ganzes Leben hatte ich das Gefühl, mit mir wäre etwas nicht in Ordnung, weil ich nicht nur eine Sache gut konnte, mich für vieles interessierte und daher nicht wusste, "was ich wollen soll". Mir wurde immer wieder vermittelt, und ich glaubte es selbst, man müsse sich doch mal entscheiden, und endlich ankommen.

 

Mittlerweile habe ich erkannt, dass der Beruf der Heilpraktikerin mir ermöglicht, mich endlich nicht mehr entscheiden zu müssen, welches meiner Potenziale ich ausleben will oder kann, sondern mich frei zu entfalten. Kein "Entweder-Oder", sondern ein "Sowohl als Auch".  Und ich habe auch begriffen, dass man nicht ankommen muss, sondern sich ständig weiterentwickeln darf.

 

So hat heute in meinem Leben und Wirken sowohl die Naturverbundenheit mit Streifzügen in den Wäldern mit Trommel und Hund ihren Platz, als auch das Malen der vielfältigen Eindrücke, die ich davon mitbringe, das schamanische Reisen in die nichtalltägliche Wirklichkeit, die körperliche Berührung und Heilarbeit, wie auch das Singen und Trommeln in Form des Klangheilraumes bzw. des schamanischen Besingens.

 

Innenarchitektin, Heilpraktikerin, Expertin für Wirbelsäulenblockaden und Rückenschmerzen, Bowtech-Practitioner, Reiki-Meisterin, Künstlerin, Heilerin, Schamanisch Wirkende und Seelensängerin. All das bin ich.

 

Kreativität, Spiritualität, Out-of-the-Box-Denken, Intuition, Empathie, Vielfältigkeit. Das zeichnet mich aus.

 

Freiheit, Individualität, Nachhaltigkeit, Ganzheitlichkeit, Naturverbundenheit das sind meine Werte.

Rückenspezialistin mit Freude

Wie ich oben bereits erzählt habe, wurde mein Interesse für die Naturheilkunde zunächst durch eigene körperliche Beschwerden geweckt. Während meiner beruflichen Bürotätigkeit und auch schon während des Studiums litt ich immer wieder unter den gleichen, wiederkehrenden Symptomen. Rückenschmerzen, vor allem im unteren Rücken, bis hin zum Hexenschuss, Beckenschiefstand mit Knochenhautentzündungen der Schienbeine, Infekte der Harnwege und Pilzinfektionen des Darms und des Uro-Genitaltraktes wechselten sich ab und traten immer wieder auf.

 

Schulmedizinisch geriet ich dabei in schnell in eine Sackgasse. Anitibiotika schafften nur kurz Abhilfe bei Infekten, bescherten mir aber zuverlässig Pilzerkrankungen. Auch orthopädisch gab es außer Einlagen oder im Akutfall Schmerzmittel-Cocktails wenig Hilfe.

 

Als ich dann von einer Arbeitskollegin zu einer Geburtstagsfeier eingeladen wurde, sollte das der Startschuss für eine umwälzende Veränderung meines Lebens, nämlich die komplette berufliche Neuorientierung und darüber hinaus auch einer allumfassenden Glaubensveränderung werden. Was ich natürlich erst im Nachhinein so erkannte und vom heutigen Standpunkt aus als starke Führung einer höheren Macht oder meiner eigenen Seele sehe.

 

Ein Gast der Kollegin war ein aus Australien angereister Herr mittleren Alters, der mir am Esstisch gegenüber saß. Wohlgemerkt: saß! Während des Essen sagte er mir beiläufig (nochmal: im Sitzen!) dass ich einen Beckenschiefstand

hätte. Er könne das an meinen Mundwinkeln sehen. Ich war geplättet! Denn drei Tage vorher war ich beim Orthopäden gewesen, der mir das Becken eingerenkt hatte! Der nette Herr lud mich ein, doch am nächsten Tag seine Behandlung

-Bowtech- auszuprobieren. Was ich tat. Und war wieder überwältigt.

 

Ich lag bekleidet auf einer Liege. Andrew, so hieß der Australier, machte kleine, rollende Bewegungen an verschieden Stellen meines Körpers und verließ bei der Behandlung zwischendurch immer wieder den Raum. Mein Körper reagierte jedesmal an einer völlig anderen Stelle mit den unterschiedlichsten Empfindungen wie Wärme, Pulsieren oder dumpfem Schmerz. Und ich fragte mich verblüfft, wie das denn sein könne, was da in meinem Körper passierte, ausgelöst durch wenige, minimale Bewegungen.

 

Nach der Behandlung hielten die Reaktionen an, die Symptome besserten sich und ich buchte weitere Behandlungen bei seiner ortsansässigen Kollegin, da Andrew wieder abgereist war. Schnell wurde mir klar: das musste ich unbedingt lernen! Beim nächsten Seminar von Andrew hier in Hessen war ich dabei. Dort lernte ich natürlich viele Menschen kennen, die sich im Gegensatz zu mir, schon lange mit der Naturheilkunde auseinandergesetzt hatten. Für mich waren die Dinge, die dort in den Pausen theoretisiert und auch ausprobiert wurden, wie z.B. der kinesiologische Muskeltest und Homöopathie, teilweise pure Magie oder auch Hokuspokus, die ich skeptisch hinterfragte und an deren Wirkung ich noch nicht so ganz glauben konnte.

 

Aber in den folgenden Jahren sollte ich unzählige Beweise für die Wirksamkeit all dieser Techniken an meinem eigenen Körper, dem meiner Tochter, meiner Tiere und später auch an Patienten erhalten. So machte ich zunächst die komplette Ausbildung zum Bowtech-Practitoner und merkte währenddessen, wie viel ich auf diesem Gebiet noch lernen wollte. Also begann ich direkt danach die Ausbildung zur Heilpraktikerin, klassischen Homöopathin und Bach-Blüten-Therapeutin.

 

In den folgenden Jahren und durch meine eigene Thematik inspiriert, lernte ich die Zusammenhänge wischen verschiedenen körperlichen Symptomen und Regionen und den Hintergründen von verschiedenen Erkrankungen mit der Seele oder Psyche kennen.

 

Anfangs war die Tätigkeit in meiner Praxis noch stark an meinen verschiedenen erlernten Therapieformen orientiert. Bowtech, Klassische Homöopathie und Bach-Blüten-Therapie machten den Anfang und es gab keine Ausrichtung oder Spezialisierung auf bestimmte Krankheitsbilder. Doch auch hier wurde ich geführt. Als meine Praxiskollegin, die bis dato Massagen anbot, schwer erkrankte, versuchte ich ihr zu helfen, in dem ich ihr die Massagen für bereits verkaufte Gutscheine abnahm. So erlernte ich in einer komprimierten eins-zu-eins-Ausbildung das Massieren und wurde damit schnell ins kalte Wasser geworfen, als meine Kollegin bald darauf verstarb und ich ihre Stammpatienten übernahm. Doch mit Massagen und Bowtech kam ich an die Grenzen der Behandlungsfähigkeit, wenn jemand akute Blockaden hatte. Also erlernte ich die Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss, um schnell und nachhaltig bei akuten Schmerzzuständen der Wirbelsäule helfen zu können.

 

Schnell stellte sich heraus, dass ich dafür ein Händchen hatte, und so kamen und kommen immer noch viele Menschen mit akuten oder chronischen Rückenschmerzen zu mir. Auch meine eigenen Probleme führten mich weiter auf diese Spur, indem die Hexe mich immer wieder, manchmal bis zu 3 Wochen lang heimsuchte. Dadurch fand ich irgendwann den Zusammenhang von ISG-Blockaden, Wirbelsäulenblockaden der LWS und Bandscheibenvorfällen heraus. Um mich dem Thema auch von der Seite der körperlichen Rehabilitation durch Bewegung zu nähern, bildete ich mich zur Reha-Sport-Übungsleiterin im Bereich der Orthopädie weiter.

 

Da ich selbst in meinem Leben nicht nur mit Rückenschmerzen, sondern auch mehrfach mit depressiven Episoden zu kämpfen hatte, die in engem Bezug zu unterdrückten Seelenthemen und massiven Rückenschmerzen standen, hatte ich auch da schon längst den Zusammenhang erkannt und begab mich mit der Zeit immer tiefer in die Ursachenforschung und somit auf den Weg meiner eigenen Heilung.

 

Rückführungstherapien unter Hypnose und Familienaufstellungen nach Hellinger bestätigten mich neben klassischer Psychotherapie immer mehr in meinem Gefühl, dass alles vielschichtig vernetzt und verwoben ist. Und dass um zu heilen nichts getrennt voneinander betrachtet werden kann, sondern alle Facetten ganzheitlich betrachtet und gesehen werden müssen.

 

Schon immer hatte mich meine eigene Familiengeschichte fasziniert und über die Arbeit mit dem Familienstellen wurde mir zunehmend bewusst, wie wir durch unsere Vorfahren und deren Lebensumstände, selbst wenn wir sie nie kennengelernt haben, geprägt werden, und wie sehr deren Leben unser eigenes nachhaltig beeinflussen kann. In der Geschichte unserer Familie liegt oft die Ursache von Krankheit und Schmerz, aber auch ein großes Potenzial, wenn es uns gelingt, all dies zu integrieren und in die Heilung zu bringen. Über eben diese Arbeit an mir selbst gelangte ich durch weitere Verkettungen und "Zufälle" schließlich zur Ausbildung in schamanischen Heilweisen. Welches keine Ausbildung im eigentlichen Sinne, als vielmehr ein Weg ist, sich selbst zu befreien, zu heilen, zu verstehen und dadurch zum "hollow bone" oder "Gefäß" zu werden, durch das Heilenergie auch für andere fließen kann. Der Schamane schafft und hält den Raum, in dem Heilung möglich ist, doch unser eigener Heiler sind wir selbst. Und so gehe ich ihn, den Weg der Schamanin, um selbst heil zu werden und Heilung für andere zu ermöglichen.

Mein heiliger Grund

Der Grund, warum ich tue, was ich tue, ist der Wunsch meine wahre Berufung zu leben, authentisch zu sein und dir dadurch zu helfen, dir deiner Selbst, deiner Verantwortung für dich und dein Leben bewusst zu werden und dich deinen Potenzialen zuzuwenden, damit auch du heil sein kannst.

 

Immer auf der Suche nach neuem Wissen und neuen Möglichkeiten, die Ursachen einer Krankheit herauszufinden und dich in deiner Ganzheit zu behandeln und zu unterstützen, bilde ich mich kontinuierlich persönlich und fachspezifisch weiter.

 

In meiner nun mehr als zehnjährigen Tätigkeit als Heilpraktikerin war und ist es mir wichtig, mir Zeit für dich als Patient*in und dein Anliegen zu nehmen. Es liegt mir besonders am Herzen, dich darin zu unterstützen, die Ursachen zu erforschen, den Dingen auf den Grund zu gehen, in die Tiefe deiner Seele einzutauchen, dich (wieder) in Fluss zu bringen. Da war sie wieder, die Meeresbiologie. ;-)

 

Meine besondere Gabe ist die Empathie, das zwischen den Zeilen lesen, das über den Tellerrand schauen, das Fühlen, wo es wirklich richtig weh tut. Die Intuition, den Finger sprichwörtlich und tatsächlich genau auf den wunden Punkt zu legen. Und instinktiv zu wissen, um was es wirklich geht und was es braucht, um zu heilen.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass nichts, was uns hier geschieht, zufällig ist. Wir sind aus einem bestimmten Grund hier auf dieser Welt, jeder mit seiner ureigenen Mission. Das ist unser heiliger Grund. Unser Leben dient dazu, herauszufinden, was unser persönlicher heiliger Grund, unser größtes Potenzial ist. Dieses gilt es, in die Welt zu bringen. Daher glaube ich, dass ich besonders gut behandeln kann, was ich am eigenen Körper schon erlebt habe und kenne. Und dass ich mit besonderer Freude weitergeben kann, was mir selbst gut tut und mir hilft, auf meinem Weg zu mir selbst. 

Finde heraus, wie du vom Schöpfer gedacht bist und werde die beste Version deiner Selbst, die du in diesem Leben sein kannst!

Ausbildungen von Jennifer Strohbusch


Fort- und Ausbildungen in

  • Bach-Blüten-Therapie (GHF, Daniela Fladung, Giessen)
  • Begradigunsgenergie (Francesca Huber, Büdingen)
  • Bowtech:
  •       Practitioner (Andrew Zoppos, Lich)
  •       Advance (Andrew Zoppos, Lich)
  •       Body, Mind and Bowen (Anne Schubert, Margaret Spicer, Nidda)
  •       Bowtech und Faszien (John Wilks, Lich)
  • Kinesiologischer Muskeltest (GHF, Daniela Fladung, Giessen)
  • Klassische Homöopathie:
  •       Basiskurs (Lebendige Homöopathie, Petra Stegmeier und Christina Azarli, Giessen)
  •       Aufbaukurs 1 (Lebendige Homöopathie,  Johanna Sieberg, Giessen)
  •       Aufbaukurs 2 (Lebendige Homöopathie,  Johanna Sieberg und Angela Cordel, Giessen)
  • Reha-Sport Orthopädie (HBRS, William Sonnenberg, Frankfurt)
  • Reiki:
  •       Usui-Reiki 1. Grad (Francesca Huber, Büdingen)
  •       Usui-Reiki 2. Grad (Francesca Huber, Büdingen)
  •       Usui-Reiki Lehrer/Meistergrad (Francesca Huber, Büdingen)
  • Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß (Institut für Reflexzonentherapie, Kelkheim)
  • Wirbelsäulentherapie nach Dorn (Norbert Lehmann, Hirzenhain-Glashütten)

in Ausbildung

  • Schamanische Heilweisen, Soulwind Carolina Visser, Relsberg