Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!

Auf den Tag genau ein Jahr ist es heute her, daß ich meinen ersten Blog geschrieben habe. Wow! Wo war sie hin, die Motivation? Flöten gegangen, wahrscheinlich... 

 

Jetzt melde ich mich zurück, mit einem kleinen Trommelwirbel, denn ich habe mal wieder was zu erzählen. Alsooo. Ein Jahr hat es gebraucht, um richtig anzukommen. In meinem neuen Lebensabschnitt, an neuem Wohnort. Mit neuen Mitbe-wohnern und neuen Ideen.

 

Ein Jahr, in dem viele Prozesse in mir stattgefunden haben. Die Kreativität hat mich nach gut fünfzehn Jahren Abstinenz wieder erwischt. Bin voll auf Droge. Ergebnis: die Naurulokki Kunstwerkstatt.

 

Angefangen hat es mit dem Umzug an diesen wunder-schönen, kraftvollen Ort. All die Farben in mir mussten irgendwohin! Stundenlanges umherstreifen in den Wäldern - zuerst war es Nordic Walking, dann kam ich immer mehr ab von den Wegen - bescherten mir den Fund einer großen Grabanlage, vermutlich aus der Bronze- und Eisenzeit. Für mich ein weiterer Kraftort. Und den Farbrausch Grün. Und den Wunsch nach noch mehr Verbundenheit mit der Natur.

 

Das war der Anfang des schamanischen Weges, den ich nun gehe. Wohin der mich führt, kann ich teilweise schon erahnen, aber noch nicht (be)greifen. Jedenfalls gibt es auch dort Höhen und Tiefen, Krisen gehören dazu. Nur nach einer Krise kann man wie Phönix aus der Asche auferstehen und sich zu neuen Höhen aufschwingen.

 

Klar wurde mir jetzt schon, daß ich ein paar neue Ideen gleich umsetzen möchte. Nach und nach werdet ihr auf meiner Homepage neue Inhalte finden. Und nach den Sommerferien gibt es eine neue Sparte: TERMINE! Es wird einige Angebote an kleine Gruppen von mir geben. Was, wird noch nicht verraten, aber spätestens in den Ferien lasse ich die Katze aus dem Sack. ;-)

 

Und noch klarer wurde mir, was ich schon länger wusste. Ich möchte mehr mit Menschen arbeiten, die wirklich bereit sind, die Ursachen ihrer Krankheit anzuschauen. Die bereit sind, ihre Schatten zu entdecken, zu enttarnen, anzuschauen und zu integrieren. Die ihre Blockaden auflösen, transformieren und mit Liebe die so entstandenen Lücken füllen wollen. Ich bin weder Krankenschwester, die ein Pflaster drauf macht, noch Kosmetikerin, die mit Makeup kaschiert, und erst recht kein schulmedizinisch arbeitender Arzt, der Symptome unterdrückt.  *

 

Ich bin und werde immer mehr HEIL(praktik)erin. Ich will mit dir an die Wurzel deiner Krankheit. Die Ursachen aufdecken. Das bedeutet immer und in jedem Fall Veränderung. Bist du bereit, etwas an deinem Leben zu ändern, damit etwas sich ändern kann? Meine Aufgabe ist es, Impulse zu geben, damit die Menschen HEIL werden. Damit sie alles, was sie von ihrem ureigenen Selbst verloren haben, zurückholen können. Und damit sie alles, was nicht mehr passt und zuviel ist, loslassen können und dafür dankbar sind, dass das Leben es ihnen gegeben hat und sie etwas lernen konnten. Über sich selbst.

 

Ich kann der Spiegel sein, der dich reflektiert. Der Mensch, der dich begleitet, den Raum bietet, in dem Heilung geschehen kann. Ich kann dich an die Hand nehmen und dich stützen, aber gehen musst du selbst. Die Arbeit tust du, deine Seele, dein Körper. Bist du wirklich, wirklich bereit dazu, auch wenn es anstrengend ist? Wenn es weh tut, wenn es Angst macht? Bist du bereit, den Schmerz anzuschauen und dann endgültig loszulassen?

 

Trage Selbstverantwortung, das ist meine Botschaft an dich heute. Das kann auch bedeuten, sich Hilfe zu suchen. Bei jemandem, der den Weg schon ein paar Schritte voraus gegangen ist und einem eine Hand reicht. Ergreifen musst du sie selbst. Ahei.

 

"Es liegt in eurer Macht, euch selbst zu schaden oder zu nützen. Wenn ihr euch nicht dazu entschließt, glücklich zu sein, kann kein anderer euch glücklich machen. Gebt Gott nicht die Schuld daran. Und wenn ihr euch vornehmt, glücklich zu sein, kann kein anderer euch unglücklich machen. Wir selbst bestimmen den Lauf unseres Lebens!"

Paramahansa Yogananda

 

*Anmerkung: Dies ist keine Kritik an den beispielhaft genannten Berufsgruppen. Im Gegenteil. Sie sind notwendig und leider meist schlecht bezahlt und vom System ausgebeutet. Dies ist nur nicht meine Art der Arbeit.